Aga Grauköpfchen 2017-04-18T23:48:18+00:00

Aga Grauköpfchen

 

Eine Unterart: Agapornis Cana Ablectanea

Allgemeines
GrauköpfchenDas Grauköpfchen ist ein typischer Vertreter der Gruppe Agaporniden mit deutlichem Geschlechtsunterschied. Die Vögel sind etwa 14 cm groß und der Hahn hat den typischen grauen Kopf, ebenso den Nacken und die Brust. Ansonsten ist er überwiegend grün. Der Bauch und das Untergefieder des Schwanzes hellgrün und die Deckfedern der Flügel dunkelgrün. Die Schlagfedern der Flügel sind schwarz braun, die Augen braun, der Schnabel elfenbeinfarben und die Füße grau blau. Die Unterflügelfedern sind fast schwarz. Die Henne ist fast vollständig Gras grün. Die Unterart ist im ganzen dunkler grün gefärbt. Ob noch farbliche Unterschiede bei in Europa gezüchteten Vögeln fest zu stellen sind ist nicht bekannt.

Das Grauköpfchen ist eine der kleinsten Arten aus der Gruppe der Agaporniden, es gibt Meinungen, dass es sich um nahe Verwandte zu den Loriculus Arten handelt.

Bereits 1788 wurden die Nominatform erstmals beschrieben, die Unterart Ablectanea wurde jedoch erst im Jahre 1918 als eigene Art wahr genommen. Die Agapornis Cana bewohnen die bewaldeten Küsten der Insel Madagaskar. Sie leben in Gruppen und ernähren sich fast ausschließlich von Grassamen. Obwohl sie in Gruppen zusammenleben sind sie keine Koloniebrüter. Während der Brutsaison sondern sich die Paare ab und das Weibchen polstert mit unter den Flügeln angeschleppten kleinen Holzstückchen, Gras und Blättern die Nistmulde in hohlen ästen liegende Bruthöhle aus.

Zucht
GrauköpfchenIn Volieren und Boxen sind die Grauköpfchen nicht sehr leicht zum Brüten zu bringen. Immer wieder finden sich jedoch erfahrene Züchter denen es gelingt, verschiedene Bruten erfolgreich groß zu ziehen. Es gibt die verschiedensten Arten, die versucht werden und mit denen es gelingt, erfolgreich zu züchten. Die einen geben einen gewöhnlichen Nistkasten für Agaporniden mit Torf als Bodenbelag, die anderen nehmen einen tiefen Wellensittich Nistkasten mit Kokusfasern als Unterlage. Wieder andere nehmen die Blätter des kleinen Kirschlorbeerstrauches als Nistmaterial, oder nehmen überhaupt keine Unterlage. Die Vögel nehmen meist das ihnen bekannte Material, so sollten verschiedene Methoden ausprobiert werden, um zu einer erfolgreichen Brut zu gelangen. Man sieht also, es hilft oft nur Geduld um zum Ziel zu gelangen. Es hilft also der Ausspruch eines bekannten belgischen Agaporniden Experten: 3 mal G= Geld um die Vögel zu kaufen, Geduld, und Glück.

Die Grauköpfchen werden mit einer sehr guten Futtermischung für Agaporniden und Unkraut Sämereien gefüttert. Zusätzlich wird ihnen Quellfutter, Honig (Fa. De Imme) vermischt mit Eifutter und Obst mit Gemüse angeboten.
In unserem Verein werden zur Zeit Agapornis Cana von vier verschiedenen Züchtern erfolgreich aufgezogen. Diese Züchter haben sich die drei G vor Jahren zu eigen gemacht und können nun die Tiere aus eigener Zucht auf den verschiedenen Ausstellungen präsentieren.

Fazit
Das Grauköpfchen sollte nur in die Hände sehr erfahrener Züchter gegeben werden, um die anfangs scheuen Vögel weiter zu züchten und den Fortbestand der Rasse zu festigen.

Grauköpfchen
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